Corona-Virus

Hier haben wir die wichtigsten und aktuellsten Informationen der bhw rund um das Corona-Virus für Sie zusammengefasst:

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf der Terrasse an einem Tisch und nimmt gemeinsam eine Mahlzeit ein.

Die aktuelle Lage

In chronologischer Reihenfolge erfahren Sie hier, welche Maßnahmen gegen das Corona-Virus aktuell für die einzelnen Einrichtungen gelten.

Stand: 1. April 2021 – Impfungen

Das Impfteam des Wetteraukreises hat heute mirtgeteilt, dass die Impftermine in unseren Werkstätten verschoben werden müssen, weil nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Die neuen Termine sind:

  • Reichelsheimer Werkstätten: 19. April
  • Wetterauer Werkstätten: 21. April
  • Hirzenhainer Werkstätten: 23. April.

Stand: 31. März 2021 – Impfungen

Gestern wurde die Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca erneut ausgesetzt für alle Personen unter 60 Jahren. Davon betroffen sind auch viele Mitarbeiter und Angestellte der bhw, die in der kommenden Woche in den Werkstätten geimpft werden sollen.

Das Impfteam des Wetteraukreises hat heute mitgeteilt, dass die Impftermine bestehen bleiben. Es soll ein anderer Impfstoff eingesetzt werden.

Wie die Zweitimpfungen für die Personen umgesetzt wird, die im März in den Wohneinrichtungen mit AstraZeneca geimpft wurden, ist noch nicht bekannt.

Stand: 24. März 2021 – Impfungen

Auch in den Werkstätten können wir den Mitarbeitern ein Impfangebot machen. Das mobile Impfteam des Wetteraukreises kommt am 7. April in die Hirzenhainer Werkstätten und in die Reichelsheimer Werkstätten. Dort wird der Impfstoff AstraZeneca zum Einsatz kommen. Der Termin für die Zweitimpfung ist der 2. Juli.

Der Impftermin für die Wetterauer Werkstätten wurde noch nicht festgelegt. Aber auch hier werden die Mitarbeiter vor Ort geimpft werden.

Stand: 15. März 2021 – Impfungen

Die Impfteams des Wetteraukreises waren in der vergangenen Woche in unseren Einrichtungen. Knapp 450 Personen wurden gegen das Corona-Virus geimpft. Die Termine für die zweite Impfung dieser geimpften Personen sind abhängig vom Impfstoff, der bei der ersten Impfung verwendet wurde. Die Termine sind:

  • Schlossscheune: Zweitimpfung BioNTech 29. März, Zweitimpfung AstraZeneca 18. Mai
  • Prinzengarten: Zweitimpfung Moderna 9. April, Zweitimpfung AstraZeneca 19. Mai
  • Butzbach: Zweitimpfung BioNTech 2. April, Zweitimpfung AstraZeneca 20. Mai
  • Bad Salzhausen: Zweitimpfung BioNTech 8. April, Zweitimpfung AstraZeneca 21. Mai.

Der Impfstoff wurde durch das Impfteam des Wetteraukreises festgelegt. Eine Auswahl ist nicht möglich. Für die Zweitimpfung wird der Impfstoff verwendet, der bei der Erstimpfung verimpft wurde.

 

Für Werkstatt-Mitarbeiter, die nicht in einer Wohneinrichtung (Besondere Wohnform, Stationär Betreutes Wohnen oder Betreutes Wohnen) der bhw wohnen, wird es voraussichtlich Impftermine an den Werkstattstandorten geben, für die sich Werkstatt-Mitarbeiter anmelden können. Diese Impfungen werden schon vorbereitet. Eltern / Angehörige / Rechtsbetreuer wurden dazu bereits schriftlich informiert.

Die Impfunterlagen, die für die Impfung ausgefüllt und unterschrieben werden müssen, finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts (Allgemeines / Aufklärungsbogen zur Covid-19-Impfung) . Die bhw sendet den Eltern / Angehörigen / Rechtsbetreuern die Dokumente aber auch zu. Eine Information des Wetteraukreises zur Verarbeitung der Daten durch die Impfteams finden Sie hier: Datenverarbeitung.

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf der Terrasse an einem Tisch und nimmt gemeinsam eine Mahlzeit ein.

Infos aus den Bereichen

Werkstätten

Mitarbeiter*innen können wie gewohnt zur Arbeit in die Werkstätten für Menschen mit Behinderung kommen. Nicht zur Arbeit kommen dürfen ausschließlich Mitarbeiter*innen, die

  • Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen
  • mit Personen in einem Haushalt leben, die Krankheitssymptome zeigen
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen standen
  • unter Quarantäne stehen.

Die bhw hat für die Werkstätten, den öffentlichen Nahverkehr und die Fahrdienste Schutzkonzepte mit besonderen Hygienemaßnahmen erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, um die Gesundheit der Mitarbeiter*innen während der Arbeit und auf ihrem Arbeitsweg besonders zu schützen.

Fehltage

Die Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, zur Arbeit zu erscheinen. Der Landeswohlfahrtsverband hat die bhw aufgefordert, Fehltage im Sinne der Regelung nach § 18 Rahmenvertrag zu bewerten. Mitarbeitern*innen, die nicht zur Arbeit kommen, werden die Fehltage angerechnet.

Risikogruppe

Mitarbeiter*innen, die nicht zur Arbeit kommen wollen, weil

  • sie Risikopatienten sind, bei denen also das Risiko besonders hoch ist, dass bei ihnen die Krankheit bei einer Infektion mit Covid-19 besonders schwer verläuft
  • sie mit einer Person in einem Haushalt leben, bei der das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besonders hoch ist

haben zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können sich von der Arbeit freistellen lassen. Die längerfristige Befreiung muss schriftlich bei der bhw beantragt werden. Dem Antrag muss eine ärztliche Stellungnahme beigefügt werden. Den Antrag nehmen die Teilhabemanager entgegen.
  2. Sie können mit einem zeitlich befristeten ärztlichen Attest der Arbeit fernbleiben. Das Attest sollte wenigstens die Art des Risikos (Bezug zur Diagnose / Grunderkrankung) und eine genaue Zeitangabe enthalten.

Bleiben sie ohne Freistellung oder aussagekräftiges ärztliches Attest der Arbeit fern, kann das für die Mitarbeiter*innen weitreichende Folgen haben:

  • Sie dürfen auf Dauer nicht zur Arbeit gehen, auch wenn sie gern arbeiten wollen.
  • Die Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr kann gekündigt werden. Die Mitarbeiter*innen wären dadurch auch im Privatleben eingeschränkt.
  • Unter Umständen kann der Werkstattlohn nicht mehr gezahlt werden.
  • Der Werkstattplatz kann verloren werden, wenn der Kostenträger bei längerer Abwesenheit der Mitarbeiter*innen die Tagessätze nicht mehr zahlt.
Tagesförderstätten

Alle Klienten können wie gewohnt in die Tagesförderstätten kommen. Ausgenommen sind ausschließlich Klienten, die

  • Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen
  • mit Personen in einem Haushalt leben, die Krankheitssymptome zeigen
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen standen
  • unter Quarantäne stehen.

Für die Tafös und die Fahrdienste wurden Schutzkonzepte mit besonderen Hygienemaßnahmen gegen das Corona-Virus erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, um die Gesundheit der Klienten besonders zu schützen.

Risikogruppe

Klienten, die nicht in die Tagesförderstätte kommen wollen, weil

  • sie Risikopatienten sind, bei denen also das Risiko besonders hoch ist, dass bei ihnen die Krankheit bei einer Infektion mit dem Corona-Virus besonders schwer verläuft
  • sie mit einer Person in einem Haushalt leben, bei der das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besonders hoch ist

haben zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können sich freistellen lassen. Die längerfristige Befreiung muss schriftlich bei der bhw beantragt werden. Dem Antrag muss eine ärztliche Stellungnahme beigefügt werden. Den Antrag nehmen die Teilhabemanager entgegen.
  2. Sie können ein zeitlich befristetes ärztlichen Attest vorlegen. Das Attest sollte wenigstens die Art des Risikos (Bezug zur Diagnose / Grunderkrankung) und eine genaue Zeitangabe enthalten.

Bleiben sie ohne Freistellung oder aussagekräftiges ärztliches Attest der Tagesförderstätte fern, kann das für die Klienten weitreichende Folgen haben. Sie können unter Umständen ihren Platz in einer Tafö verlieren, wenn der Kostenträger die Finanzierung nicht mehr übernimmt.

Besondere Wohnformen

In den besonderen Wohnformen der bhw sind Besuche seit dem 1. Februar 2021 wieder erlaubt. Bitte beachten Sie, dass jeder Besuch wegen des Corona-Virus nur unter strengen Hygienemaßnahmen nach einem mit dem Gesundheitsamt und der Bereuungs- und Pflegeaufsicht abgestimmten Schutzkonzept erfolgen kann. Das Schutzkonzept basiert auf der Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 26. November 2020.

Besucher, die sich 14 Tage vor dem geplanten Besuchstermin in einem Risikogebiet aufgehalten haben, bitten wir von einem Besuch abzusehen.

Sollten persönliche Besuche in Betracht gezogen werden, gelten folgende Regelungen:

  • Es dürfen nicht mehrere Klienten gleichzeitig Besuch empfangen, sondern jeweils nur ein Klient. So wird vermieden, dass sich mehr als ein Haushalt in der Wohneinrichtung aufhält.  
  • Bitte vereinbaren Sie einen Besuchstermin mit der verantwortlichen Fachkraft in der Wohneinrichtung. So können wir den Besuch vorbereiten und vermeiden, dass zu viele Personen gleichzeitig in der Einrichtung sind.
  • Alle Besucher müssen einen negativen Corona-Test vorlegen. Der Test darf bei PoC-Antigen-Schnelltests nicht älter sein als 48 Stunden, bei PCR-Test nicht älter als 72 Stunden. Können Sie keinen Nachweis mitbringen, können unsere Fachkräfte bei Ihnen vor Betreten der Wohneinrichtung mittels PoC-Antigen-Schnelltest durchführen. 
  • Alle Besucher müssen einen Besuchererfassungsbogen ausfüllen.
  • Die Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Besuchern werden die Regeln beim ersten Besuch erklärt.
  • Vor und nach dem Besuche müssen die Besucher sich die Hände desinfizieren.
  • Die Besucher müssen während des gesamten Besuchs eine FFP2-Maske ohne Ventil tragen, ggf. erhalten Sie eine in unserer Einrichtung.
  • Sie müssen mindestens 1,5 m Abstand halten.
  • Auf Berührungen und Umarmungen sollten Sie grundsätzlich verzichten. Ist das nicht möglich, müssen Sie vorher Ihre Hände desinfizieren und Einmalhandschuhe anziehen. Desinfektion und Handschuhe stellen wir Ihnen zur Verfügung.
  • Für Klienten, denen es möglich ist, gewährleisten wir einen Besuch außerhalb des Gebäudes. Hier ist das Ansteckungsrisiko am geringsten. Sie können sich entweder in einem festgelegten Bereich aufhalten oder spazieren gehen. Bitte achten Sie auch hier auf den Mindestabstand. Können Sie auf Berührungen nicht verzichten, müssen Sie vorher Ihre Hände desinfizieren und Einmalhandschuhe anziehen. Desinfektion und Handschuhe stellen wir Ihnen zur Verfügung.
  • Ist ein Besuch nur innerhalb der besonderen Wohnform möglich, kann er ausschließlich im Zimmer des Bewohners stattfinden, das anschließend gelüftet, gereinigt und desinfiziert wird. Besucher werden am Eingang der Wohneinrichtung in Empfang genommen und zum Klientenzimmer begleitet. Sie dürfen sich nur im Klientenzimmer aufhalten. In einigen Einrichtungen gibt es Besucherzimmer, die für Besuche genutzt werden können.

Ein Besuchsverbot besteht für Personen,

  • wenn sie oder Angehörige ihres Hausstandes typische Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen
  • solange sie oder Angehörige des gleichen Hausstandes in einer angeordneten Absonderung nach §30 des Infektionsschutzgesetzes sind 
  • bei einem positiven Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit COVID-19.

Für Dienstleister zur medizinischen, therapeutischen, hauswirtschaftlichen oder handwerklichen Versorgung, die den Mindestabstand zu den Klienten während ihres Aufetnhalts in der Wohneinrichtung nicht gewährleisten können, gelten die Besucherregeln ebenfalls.

Wir bitten um Verständnis für diese strengen Regelungen. Sie dienen dem Schutz aller Klienten und Angestellten.

 

Besuche bei Angehörigen und Heimfahrten

Die Klienten können die besondere Wohnform jederzeit verlassen und auch von Angehörigen abgeholt werden. Bitte stimmen Sie das Abholen vorab mit der  Leitung der Einrichtung ab, damit wir jederzeit wissen, welche Klienten vor Ort sind und welche nicht.

Bevor ein Klient in die besondere Wohnform zurückkehrt, soll er möglichst

  • den Kontakt zu anderen Menschen außerhalb der Familie einschränken
  • Aufenthalte in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln vermeiden
  • den Mindestabstand zu anderen einhalten
  • auf sein körperliches Befinden achten. Wir bitten Sie um eine Kontrolle und Dokumentation der Körpertemperatur drei Tag lang vor der Rückkehr.

Rückkehr in die besonderen Wohnformen

Wir bitten die Eltern und Angehörigen oder rechtlichen Betreuer grundsätzlich, sich vor der Rückkehr des Klienten telefonisch mit der zuständigen Leitung Wohnen in Verbindung zu setzen, um einen Termin für die Rückkehr zu vereinbaren.

Für die Rückkehr in die Wohneinrichtung haben wir die Maßnahmen aktualisiert:

  • Die Rückkehr kann nur zu einem, mit der Wohnheimleitung vereinbarten Termin erfolgen. Das ist notwendig, damit die folgenden Maßnahmen organisiert und koordiniert werden können.
  • Nach der Rückkehr in die Wohneinrichtung wird der Klient mit einem PoC-Antigen-Schnelltest von einer geschulten Fachkraft der bhw auf das Corona-Virus getestet.
  • Bitte unterzeichnen Sie die Einverständniserklärung für die PoC-Tests, wenn Sie Ihren Angehörigen abholen.
  • Bei einem negativen Testergebnis können die Klienten zur Arbeit gehen.

Fehlzeiten-Regelungen

Klienten, die aufgrund Corona von ihren Angehörigen aus den besonderen Wohnformen der bhw nach Hause geholt wurden, werden auch corona-bedingte Fehlzeiten voll angerechnet. Bei mehr als 60 Fehltagen kann es dazukommen, dass der LWV die Kosten für die Fachleistungen nicht mehr übernimmt.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Klienten, die

  • bei einer Infektion mit SARSCoV2 dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind
  • nicht in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten
  • in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen hatten.

Trifft auf einen Klienten eine der Ausnahmen zu, teilen Sie das bitte telefonisch der zuständigen Wohnheimleitung mit. Wir dokumentieren die Ausnahme gegenüber dem LWV. Beim Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs im Falle einer Infektion benötigen wir ein ärztliches Attest, das das Risiko bestätigt.

 

Kita Sonnenschein

Die Kita Sonnenschein wechselt gemäß der hessischen Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus ab 22. Februar in den eingeschränkten Regelbetrieb. Die Kinder bleiben in festen Gruppen. Die Erzieherinnen und Erzieher wechseln nicht zwischen den Gruppen. Die Öffnungszeiten sind im eingeschränkten Regelbetrieb verkürzt von 7:00 bis 15:00 Uhr.

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf der Terrasse an einem Tisch und nimmt gemeinsam eine Mahlzeit ein.

Erklär-Filme über Corona

Das Corona-Virus

Ein Erklär-Film in einfacher Sprache zeigt:

  • Was ist das Corona-Virus?
  • Warum gibt es viele Regeln?
  • Was sind die Regeln?

Der Corona-Schnelltest

Ein Erklär-Film in einfacher Sprache zeigt:
So geht der Corona-Schnelltest.

Impfung gegen Corona

Ein Erklär-Film in einfacher Sprache zeigt:

  • Was ist eine Impfung?
  • Wer macht die Impfung?
  • Was passiert bei der Impfung?
Eine Gruppe von Menschen sitzt auf der Terrasse an einem Tisch und nimmt gemeinsam eine Mahlzeit ein.

Häufige Fragen

Was ist eine Quarantäne und für wen wird sie angeordnet?

Eine Quarantäne wird behördlich angeordnet für eine Person, die mit Corona infiziert ist oder eine Person, die möglicherweise infiziert ist. Das Gesundheitsamt des Wetteraukreises ermittelt dazu die Kontaktpersonen der infizierten Person. Als Kontaktperson gilt, wer in den 48 Stunden vor Auftreten der Symptome oder bevor der Coronatest gemacht wurde Kontakt zur infizierten Person hatte.

Die Quarantäne wird angeordnet für die maximale Dauer der Inkubationszeit, in der Regel also für 14 Tage. Die Quarantäne kann angeordnet werden für einzelne Personen, für ganze Gruppen oder für eine komplette Einrichtung (Hausstandsquarantäne).

Weitere Informationen: Ihre Fragen – unsere Antworten | Zusammen gegen Corona > Gesundheit.

Wer gilt als Kontaktperson?

Kontaktpersonen werden vom Robert-Koch-Institut in verschiedene Kategorien eingeteilt.

Kategorie I: Die Person hatte engen Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person. Die Personen haben den Abstand von 1,5 m nicht eingehalten und keinen Mund-Nasen-Schutz getragen. Oder die Personen haben sich mehr als 30 Minuten lang zusammen in einem geschlossenen Raum aufgehalten. Für Kontaktpersonen der Kategorie I wird eine Quarantäne angeordnet.

Kategorie II: Die Personen hatten weniger als 15 Minuten lang Kontakt ohne Abstand oder befanden sich weniger als 30 Minuten gemeinsam in einem geschlossenen Raum. Oder die Personen haben beide einen Mund-Nasen-Schutz getragen. Für Kontaktpersonen der Kategorie II wird keine Quarantäne angeordnet. Sie sind angehalten, freiwillig ihre Kontakte zu minimieren.

Kontaktperson III: Personen, die potentiell einem erhöhtem Infektionsrisiko ausgesetzt sind, zum Beispiel medizinisches Personal. Kontaktpersonen der Kategorie III sollen  ihren Gesundheitszustand genau beobachten.

Das Gesundheitsamt stuft die Kontaktpersonen in die entsprechende Kategorie ein. Dazu werden die Personen ermittelt, die in den 48 Stunden vor Auftreten der Symptome oder bevor der Test gemacht wurde, in Kontakt mit der infizierten Person standen.

Welche Regeln gelten für die häusliche Quarantäne?

Häusliche Quarantäne heißt für Personen mit einem positiven Ergebnis eines PCR-Tests oder eines Antigen-Schnelltests, dass sie sich sofort und ohne Umwege nach Hause begeben und sich während der Quarantäne ununterbrochen dort aufhalten. Sie dürfen das Haus / die Wohnung nicht verlassen. Sie dürfen nicht zur Arbeit gehen, keine Einkäufe erledigen, nicht spazieren gehen und keinen Besuch empfangen. Im eigenen Garten sollten sie sich nur aufhalten, wenn gewährleistet ist, dass sie dort keinen Kontakt zu anderen Personen haben.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine Information veröffentlicht über die Pflichten und Rechte von Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden: soziales.hessen.de

Stehen auch Personen unter Quarantäne, die im gleichen Haushalt mit einer positiv getesteten Person leben?

Ja, die Quarantäne gilt für alle Personen, die mit der positiv getesteten Person im gleichen Haushalt leben, weil das Infektionsrisiko im gemeinsamen Haushalt sehr hoch ist.
Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration informiert, dass Personen, die kein positives Testergebnis haben, für dringende und unaufschiebbare Erledigungen (Einkäufe von Lebensmitteln, Bankgeschäfte, die Versorgung von Haustieren oder Arztbesuche) die Wohnung verlassen dürfen. Das Ministerium empfiehlt aber, die notwendigen Erledigungen von anderen Personen übernehmen zu lassen, die nicht unter Quarantäne stehen.

Die Haushaltsquarantäne gilt meist nicht für Personen, bei denen in den vergangenen sechs Monaten mittels PCR-Test eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde, und die wieder genesen sind und deren Quarantäne beendet ist.

(Quelle: HMSI)

Das Robert-Koch-Institut hat ein Merkblatt für Kontaktpersonen und häusliche Quarantäne veröffentlicht. Merkblatt für Betroffene (Kontaktpersonen) Coronavirus-Infektion und häusliche Quarantäne (rki.de)

Stehen auch Personen unter Quarantäne, die mit einer Kontaktperson der Kategorie I im gleichen Hausstand leben?

Die Personen, die mit einer Kontaktperson der Kategorie I im gleichen Hausstand leben, müssen nicht in Quarantäne gehen, wenn sie keine Symptome zeigen und nicht positiv getestet wurden. Eine räumliche Trennung im Haushalt wird jedoch angeraten. Auch sollen Kontakte zu anderen Personen möglichst minimiert werden. 

Kontaktpersonen von Kontaktpersonen erhalten weder eine Quarantäne-Anordnung vom Gesundheitsamt noch eine Krankschreibung vom Arzt. Beschäftigte der bhw, die mit Kontaktpersonen der Kategorie I im gleichen Hausstand leben, sollen weiterhin zur Arbeit gehen und die Schutzmaßnahmen einhalten.

Wie erfährt man, dass man unter Quarantäne steht?

Personen, die auf das Corona-Virus getestet wurden, sollen zuhause bleiben und Kontakte zu anderen Menschen vermeiden, bis das Testergebnis vorliegt.

Personen, die positiv getestet wurden, werden direkt vom Gesundheitsamt informiert. Auch die Kontaktpersonen von positiv getesteten Personen werden durch das Gesundheitsamt informiert. In der Regel erfolgt sofort eine telefonische Information. Die schriftliche Anordnung kommt zeitverzögert.

Werden Klienten der bhw getestet, informiert das Gesundheitsamt des Wetteraukreises die bhw mündlich, damit wir sofort die Quarantänemaßnahmen einleiten können. Die bhw informiert in diesen Fällen sowohl die Klienten als auch deren Angehörige oder Rechtsbetreuer.

Wer sollte über eine angeordnete Quarantäne informiert werden?

Wenn Klienten der bhw positiv getestet wurden, informiert das Gesundheitsamt in der Regel die bhw auch direkt. Wir bitten dennoch darum, dass die Information vonseiten der Angehörigen / Rechtsbetreuer an uns gemeldet wird, damit sichergestellt ist, dass wir alle Schutzmaßnahmen sofort einleiten können. Ein Anruf bei der Leitung der Werkstatt beispielsweise genügt. Wir geben die Informationen dann intern weiter an alle, für die sie von Bedeutung ist. Auch die Fahrdienste werden von der bhw in Kenntnis gesetzt.

Beschäftigte der bhw, die getestet wurden, erhalten das Testergebnis persönlich. Die bhw bittet sie darum, das Testergebnis der zuständigen Leitung mitzuteilen (positive Ergebnisse genauso wie negative), damit Planungssicherheit bei den Diensten gegeben ist und ggf. sofort Schutzmaßnahmen eingeleitet werden können.

Wie wird die Quarantäne beendet?

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration gibt an, dass die Quarantäne automatisch endet. Das Gesundheitsamt des Wetteraukreises ordnet die Quarantäne immer bis zu einem festen Datum an. Das Gesundheitsamt kann die Dauer der Quarantäne individuell verlängern oder verkürzen.

Bei Virusvarianten ist das Virus in Einzelfällen ist das Virus auch länger als 14 Tage nachweisbar. Personen, die mit einer Variante des Corona-Virus infiziert sind, werden durch das Gesundheitsamt informiert. Hier muss vor dem Ende der Quarantäne eine sogenannte Freitestung stattfinden.

Das Gesundheitsamt kann auf Antrag bei Vorliegen wichtiger Gründe von der Quarantänepflicht befreien oder Auflagen anordnen.