Die Geschäftsführerin der bhw, Eva Reichert, der Leiter der Wetterauer Werkstätten, Michael Bruder, und die Werkstatträtinnen Mirjam Siebert und Sylvia Volkmer begrüßten Landrat Jan Weckler.

Mirjam Siebert und Sylvia Volkmer sind Mitglieder des Werkstattrates der Wetterauer Werkstätten in Friedberg-Ockstadt. Das Mitbestimmungsgremium vertritt die Interessen der rund 140 Menschen mit Behinderung, die in den Wetterauer Werkstätten der Behindertenhilfe Wetteraukreis (bhw) arbeiten. „Deshalb habe ich dem neuen Landrat einen Brief geschrieben und zu uns in die Werkstatt eingeladen“, erklärte Siebert. Ihr ist es wichtig, dass die Politiker, die die Geschicke im Wetteraukreis und auch darüber hinaus lenken, die bhw kennen: „Sie müssen wissen, welche Menschen hier arbeiten und was die brauchen“, so die Werkstatträtin.

Zusammen mit der Geschäftsführerin der bhw, Eva Reichert, und dem Leiter der Wetterauer Werkstätten, Michael Bruder, begrüßten die beiden Werkstatträtinnen nun Jan Weckler in Ockstadt. Der zeigte sich sehr interessiert – sowohl an der Arbeit im Werkstattrat als auch an bhw und den Menschen mit Behinderung, die dort arbeiten. Reichert betonte, dass der Wetteraukreis ein wichtiger Partner der bhw ist. „Wir arbeiten in vielen Bereichen intensiv zusammen.“ Beispielsweise ist die bhw ein durch den Wetteraukreis anerkannter Träger der Jugendhilfe und betreut „Umas“ – unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises ist der größte Kunde der Elektroaltgeräte-Entsorgungswerkstatt der bhw in Stockheim und der Wetteraukreis lässt seine Akten in den Reichelsheimer Werkstätten der bhw vernichten.

Siebert und Volkmer führten den Landrat durch die verschiedenen Gruppen in der Werkstatt und erläuterten ihm die Arbeiten. Die eine Gruppe verpackt Gesichtsmasken, die andere montiert verschiedene Teile für Bürostühle. Von ganz einfachen bis hin zu sehr diffizilen Aufgaben oder Arbeiten an großen Maschinen ist alles dabei. „Wir leisten hier nicht nur hochwertige Produktionsarbeit für unsere Kunden. Jede Aufgabe hat auch einen Förderwert für die Menschen mit Behinderung. Darauf legen wir großen Wert“, erklärte der Werkstattleiter. Jan Weckler war beeindruckt: „Sie machen hier eine großartige Arbeit.“