Eine Gruppe von Menschen sitzt auf der Terrasse an einem Tisch und nimmt gemeinsam eine Mahlzeit ein.

Stand: 20. August 2020

Die Testergebnisse liegen nun alle vor: eine weitere Person wurde positiv getestet. Alle anderen Testergebnisse sind negativ. Von der zweiten positiv getesteten Person ging in der Werkstatt kein Ansteckungsrisiko aus, weil sie in der Zeit, in der sie das Virus hätte verbreiten können, jederzeit eine Maske getragen hat. Das Gesundheitsamt hat die Person informiert, Kontaktpersonen ermittelt und alle weiteren Schritte eingeleitet.  Das Gesundheitsamt hat noch einmal betont, dass die bhw keine zusätzlichen Maßnahmen ergreifen muss. 

Stand: 13. August 2020

Gestern wurde ein Mitarbeiter, der in der Wetterauer Werkstätten arbeitet und bei seiner Familie lebt, positiv auf das Corona-Virus getestet.  Der Mitarbeiter war seit Dienstag nicht mehr in der Werkstatt.

Wir stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt des Wetteraukreises, der Heim- und Pflegeaufsicht, dem LWV und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.

Das Gesundheitsamt hat uns mitgeteilt, dass die Werkstatt nicht geschlossen werden muss, weil die bhw über ein umfangreiches Hygienekonzept verfügt und auf die Umsetzung der Maßnahmen achtet. Deshalb ist es nicht notwendig, jetzt weitere Maßnahmen zum Schutz der Klienten oder Beschäftigten zu ergreifen.

Das Gesundheitsamt schätzt das Risiko einer Ansteckung für die Mitarbeiter*innen, die mit dem infizierten Mitarbeiter zusammen arbeiten, als sehr gering ein. Wir nehmen die Situation sehr ernst und werden weiterhin informieren.

 

Werkstätten

Mitarbeiter*innen dürfen die Werkstätten für Menschen mit Behinderung wieder betreten. Ausgenommen sind ausschließlich Mitarbeiter*innen, die

  • Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen
  • mit Personen in einem Haushalt leben, die Krankheitssymptome zeigen
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen standen.

Die bhw hat für die Werkstätten, den öffentlichen Nahverkehr und die Fahrdienste Schutzkonzepte mit besonderen Hygienemaßnahmen erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, um die Gesundheit der Mitarbeiter*innen während der Arbeit und auf ihrem Arbeitsweg besonders zu schützen.

Fehltage

Die Mitarbeiter*innen sind verpflichtet, wieder zur Arbeit zu erscheinen. Der Landeswohlfahrtsverband hat die bhw aufgefordert, Fehltage seit dem 2. Juni wieder im Sinne der Regelung nach § 18 Rahmenvertrag zu bewerten. Mitarbeitern*innen, die nicht zur Arbeit kommen, werden die Fehltage jetzt wieder angerechnet.

Reise-Rückkehrer

Sommerzeit ist Reisezeit. Wer jetzt aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, ist durch eine bundesweit geltende Verordnung verpflichtet, einen anerkannten Corona-Test zu machen. Zusätzlich dazu müssen Mitarbeiter*innen, die aus einem Risikogebiet zurück an die Arbeit kommen, 14 Tage lang eine FFP-2-Maske tragen – selbst wenn der Corona-Test negativ war.
Diese Maßnahme dient dem Schutz aller, denn ein Corona-Test ist nur eine Momentaufnahme und stellt keine Garantie dar, dass die getestete Person den Virus nicht doch in sich trägt.

Risikogruppe

Mitarbeiter*innen, die nicht zur Arbeit kommen wollen, weil

  • sie Risikopatienten sind, bei denen also das Risiko besonders hoch ist, dass bei ihnen die Krankheit bei einer Infektion mit dem Corona-Virus besonders schwer verläuft
  • sie mit einer Person in einem Haushalt leben, bei der das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besonders hoch ist

haben zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können sich von der Arbeit freistellen lassen. Die längerfristige Befreiung muss schriftlich bei der bhw beantragt werden. Dem Antrag muss eine ärztliche Stellungnahme beigefügt werden. Den Antrag nehmen die Teilhabemanager entgegen.
  2. Sie können mit einem zeitlich befristeten ärztlichen Attest der Arbeit fernbleiben. Das Attest sollte wenigstens die Art des Risikos (Bezug zur Diagnose / Grunderkrankung) und eine genaue Zeitangabe enthalten.

Bleiben Sie ohne Freistellung oder aussagekräftiges ärztliches Attest der Arbeit fern, kann das für die Mitarbeiter*innen weitreichende Folgen haben:

  • Sie dürfen auf Dauer nicht zur Arbeit gehen, auch wenn sie gern arbeiten wollen.
  • Die Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr kann gekündigt werden. Die Mitarbeiter*innen wären dadurch auch im Privatleben eingeschränkt.
  • Unter Umständen kann der Werkstattlohn nicht mehr gezahlt werden.
  • Der Werkstattplatz kann verloren werden, wenn der Kostenträger bei längerer Abwesenheit der Mitarbeiter*innen die Tagessätze nicht mehr zahlt.
Tagesförderstätten

Alle Klienten dürfen die Tagesförderstätten wieder betreten. Ausgenommen sind ausschließlich Klienten, die

  • Krankheitssymptome für Covid-19 zeigen
  • mit Personen in einem Haushalt leben, die Krankheitssymptome zeigen
  • in den letzten 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen standen.

Für die Tafös und die Fahrdienste wurden Schutzkonzepte mit besonderen Hygienemaßnahmen erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt, um die Gesundheit der Klienten besonders zu schützen.

Reise-Rückkehrer

Sommerzeit ist Reisezeit. Wer jetzt aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, ist durch eine bundesweit geltende Verordnung verpflichtet, einen anerkannten Corona-Test zu machen. Zusätzlich dazu müssen Klienten, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, 14 Tage lang in häuslicher Quarantäne bleiben – selbst wenn der Corona-Test negativ war.

Diese Maßnahme dient dem Schutz der Hochrisikogruppe in den Tagesförderstätten. Denn ein Corona-Test ist nur eine Momentaufnahme und stellt keine Garantie dar, dass die getestete Person den Virus nicht doch in sich trägt.

Risikogruppe

Klienten, die nicht in die Tagesförderstätte kommen wollen, weil

  • sie Risikopatienten sind, bei denen also das Risiko besonders hoch ist, dass bei ihnen die Krankheit bei einer Infektion mit dem Corona-Virus besonders schwer verläuft
  • sie mit einer Person in einem Haushalt leben, bei der das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besonders hoch ist

haben zwei Möglichkeiten:

  1. Sie können sich freistellen lassen. Die längerfristige Befreiung muss schriftlich bei der bhw beantragt werden. Dem Antrag muss eine ärztliche Stellungnahme beigefügt werden. Den Antrag nehmen die Teilhabemanager entgegen.
  2. Sie können ein zeitlich befristetes ärztlichen Attest vorlegen. Das Attest sollte wenigstens die Art des Risikos (Bezug zur Diagnose / Grunderkrankung) und eine genaue Zeitangabe enthalten.

Bleiben Sie ohne Freistellung oder aussagekräftiges ärztliches Attest der Tagesförderstätte fern, kann das für die Klienten weitreichende Folgen haben. Sie können unter Umständen ihren Platz in einer Tafö verlieren, wenn der Kostenträger die Finanzierung nicht mehr übernimmt.

Besondere Wohnformen

In den Wohnformen der bhw wieder Besuche zugelassen. Bitte beachten Sie, dass jeder Besuch nur unter strengen Hygienemaßnahmen nach einem mit dem Gesundheitsamt und der Bereuungs- und Pflegeaufsicht abgestimmten Schutzkonzept erfolgen kann.

Sollten persönliche Besuche in Betracht gezogen werden, gelten folgende Regelungen:

  • Jeder Klient darf täglich eine Person als Besuch empfangen.
  • Bitte vereinbaren Sie einen Besuchstermin. So können wir den Besuch vorbereiten und, falls erwünscht, begleiten.
  • Alle Besucher müssen einen Besuchererfassungsbogen ausfüllen.
  • Die Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Besuchern werden die Regeln beim ersten Besuch erklärt.
  • Sie müssen bitte einen geeigneten Nasen-Mundschutz tragen (selbstgenähte Maske oder einen medizinischen Einmalmundschutz) und mindestens 1,5 m Abstand halten.
  • Auf Berührungen und Umarmungen sollten Sie, wenn möglich, verzichten. Ist das nicht möglich, müssen Sie vorher Ihre Hände desinfizieren und Einmalhandschuhe anziehen. Desinfektion und Handschuhe stellen wir Ihnen zur Verfügung.
  • Für Klienten, denen es möglich ist, gewährleisten wir einen Besuch außerhalb des Gebäudes. Hier ist das Ansteckungsrisiko am geringsten. Sie können sich entweder in einem festgelegten Bereich aufhalten oder spazieren gehen.
  • Klienten, denen ein Besuch außerhalb des Gebäudes nicht möglich ist, können Fensterbesuche erhalten.
  • Ist ein Besuch nur in der besonderen Wohnform möglich, müssen Besucher zusätzlich Einmal-Handschuhe tragen, die von der bhw gestellt werden. Die Besuche können nur im Zimmer des Bewohners stattfinden, das anschließend gereinigt und desinfiziert wird. Da das Ansteckungsrisiko hierbei am größten ist, sollen diese Besuche weitestgehend vermieden werden.

Wir bitten um Verständnis für diese strengen Regelungen. Sie dienen dem Schutz aller Klienten und Angestellten.

Fehlzeiten-Regelungen

Klienten, die aufgrund Corona von ihren Angehörigen aus den besonderen Wohnformen der bhw nach Hause geholt wurden, galten bisher als entschuldigt fehlend. Jetzt hat der LWV die bhw aufgefordert, auch Corona-bedingte Fehlzeiten wieder voll anzurechnen. Diese Regelung gilt ab 15. Juni 2020. Bei mehr als 60 Fehltagen kann es dazukommen, dass der LWV die Kosten für die Fachleistungen nicht mehr übernimmt.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Klienten, die

  • bei einer Infektion mit SARSCoV2 dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind
  • nicht in der Lage sind, die notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten
  • in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu infizierten Personen hatten.

Trifft auf einen Klienten eine der Ausnahmen zu, teilen Sie das bitte telefonisch der zuständigen Wohnheimleitung mit. Wir dokumentieren die Ausnahme gegenüber dem LWV. Beim Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs im Falle einer Infektion benötigen wir ein ärztliches Attest, das das Risiko bestätigt.

Rückkehr in die besonderen Wohnformen

Die Klienten können die besondere Wohnform jederzeit verlassen und auch von Angehörigen abgeholt werden. Bitte stimmen Sie das Abholen vorab mit der Einrichtung ab, damit wir jederzeit wissen, welche Klienten vor Ort sind und welche nicht.

Bevor ein Klient in die besondere Wohnform zurückkehrt, bitten wir die Eltern und Angehörigen oder rechtlichen Betreuer sich telefonisch mit der zuständigen Leitung Wohnen in Verbindung zu setzen, um die Voraussetzungen und die Vorgehensweise zu besprechen.

Die Klienten sollen bei der Rückkehr möglichst einen negativen Covid-19-Test vorlegen. Es kann auch sein, dass der Klient in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne gehen muss.  Auch diese Maßnahmen für die Rückkehr in die Wohnformen dienen dem Schutz der Klienten und Beschäftigten.

Kita Sonnenschein

Die Kita Sonnenschein ist seit 6. Juli gemäß der Regelung der hessischen Landesregierung wieder regulär geöffnet.

Um die Gesundheit der Kinder und Beschäftigten in der Kita zu schützen und das Ansteckungsrisiko zu verringern, wurde ein umfangreiches Hygienekonzept erarbeitet. Doch liegt es in der Verantwortung der Eltern, wenn sie ihr Kind in die Kita geben. Bitte klären Sie insbesondere bei bestehenden Vorerkrankungen Ihres Kindes die mit dem Besuch der Kita verbundenen Risiken ärztlich ab.

Unsere Schließungszeit vom 13.7. bis 24.7. bleibt bestehen.

Das Corona-Virus

Ein Erklär-Film in einfacher Sprache zeigt:

  • Was ist das Corona-Virus?
  • Warum gibt es viele Regeln?
  • Was sind die Regeln?