Eine Gruppe von Menschen sitzt auf der Terrasse an einem Tisch und nimmt gemeinsam eine Mahlzeit ein.

Das Corona-Virus breitet sich immer noch aus.
Alle Menschen sollen mithelfen, die schnelle Verbreitung
vom Virus zu verhindern.
Wenn das Virus sich schnell verbreitet:

  • werden schnell viele Menschen krank.
  • gibt es in den Kranken-Häuser vielleicht nicht genug Hilfe für alle.

Darum hat die bhw Regeln für die Sicherheit beschlossen.
Mitarbeiter, Bewohner und Betreuer sollen geschützt werden.

Werkstätten

Die Regierung vom Land Hessen hat das Betretungs-Verbot für die Werkstätten aufgehoben.
Die bhw plant jetzt die Rückkehr von vielen Mitarbeitern.
Aber es können nicht alle auf einmal zurückkommen.

Die Teilhabe-Manager rufen Sie an und erklären alles genau.
Bitte warten Sie auf den Anruf von Ihrem Teilhabe-Manager.
Kommen Sie nicht vorher in die Werkstatt.
Die Mitarbeiter können nur nach und nach zurückkommen.
Sonst können wir die Regeln für Ihre Sicherheit nicht einhalten.

Die bhw hat zum Schutz der Mitarbeiter viele Regeln gemacht.
Die Regeln sollen die Gesundheit von den Mitarbeitern schützen:
auf der Arbeit und auch bei der Fahrt zur Arbeit und zurück.
Die Regeln heißen: Schutz-Konzept.

Das Schutz-Konzept gilt für:

  • die Werkstätten
  • die Fahrten mit Bus und Bahn
  • die Fahrten mit dem Fahrdienst.

 

Fehltage

Sie haben einen Anruf vom Ihrem Teilhabe-Manager bekommen:
Sie sollen wieder zur Arbeit kommen.
Dann sind Sie dazu verpflichtet, Sie müssen wieder kommen.
Seit dem 2. Juni gelten wieder die Regeln aus Ihrem Arbeitsvertrag.
Wenn Sie nicht zur Arbeit kommen, zählen die Tage als Fehltage.
Das gilt nur, wenn Ihr Teilhabe-Manager Sie angerufen hat.

Besonders gefährdete Menschen

Sie haben eine Vorerkrankung.
Das heißt: Sie haben schon eine Krankheit.
Und wenn Sie Corona bekommen, könnten Sie sehr krank werden.
Darum können Sie nicht in die Werkstatt kommen.
Dafür brauchen Sie eine Bescheinigung von Ihrem Arzt.

In der Bescheinigung muss genau stehen:

  • Was für eine Krankheit haben Sie?
  • Warum ist eine Ansteckung mit Corona für Sie besonders gefährlich?
  • Wie lange dürfen Sie deshalb nicht arbeiten?

Bitten Sie Ihren Arzt um eine Bescheinigung der Arbeits-Unfähigkeit.
Das ist eine Krankmeldung.
Die Bescheinigung sollte nur für eine bestimmte Zeit gelten.
Danach kann der Arzt prüfen: Brauchen Sie eine neue Bescheinigung?

In der Bescheinigung soll genau stehen:

  • Warum sind Sie besonders gefährdet?
  • Was können wir tun, damit Sie sich in der Werkstatt nicht anstecken?
    Vielleicht können Sie dann doch wieder zur Arbeit kommen.
    Wenn wir die passenden Regeln zu Ihrem Schutz einhalten können.

Die richtige Bescheinigung ist sehr wichtig.
Was dort steht, kann für Sie vieles verändern.
Zum Beispiel:

  • Wenn nicht drin steht, warum Sie besonders gefährdet sind.
  • Oder wenn Bescheinigung unbefristet ist.
    Das heißt: Sie gilt für immer und hat kein Enddatum.

Die falsche Bescheinigung kann für Sie Folgen haben.
Das könnte passieren:

  • Vielleicht dürfen Sie nicht mehr zur Arbeit gehen,
    auch wenn sie gern arbeiten wollen.
  • Die Fahrkarte für den Bus und Bahn kann gekündigt werden.
    Dann können Sie nicht mehr kostenlos fahren.
  • Vielleicht wird der Werkstattlohn nicht weiter bezahlt.
  • Sie könnten Ihren Arbeitsplatz in der Werkstatt verlieren.
    Wenn Sie sehr lange nicht zur Arbeit kommen,
    bezahlt der LWV den Arbeitsplatz vielleicht nicht mehr.

Tages-Förderstätten (Tafös)

Die Regierung vom Land Hessen hat das Betretungs-Verbot aufgehoben.
Die Klienten dürfen die Tafös wieder betreten.
Die bhw plant jetzt die Rückkehr von den Tafö-Besucher.
Aber es können nicht alle auf einmal zurückkommen.

Die Teilhabe-Manager rufen Sie an und erklären alles genau.
Bitte warten Sie auf den Anruf von Ihrem Teilhabe-Manager.
Kommen Sie nicht vorher in die Tafö.
Die Tafö-Besucher können nur nach und nach zurückkommen.
Sonst können wir die Regeln für Ihre Sicherheit nicht einhalten.

Die bhw hat zum Schutz der Tafö-Besucher viele Regeln gemacht.
Die Regeln sollen die Gesundheit von den Menschen besonders schützen.
Die Regeln heißen: Schutz-Konzept.
Das Schutz-Konzept gilt für die Tafös und für die Fahrten mit dem Fahrdienst.
Die bhw plant jetzt die Rückkehr der Menschen in die Tafös.
Die Teilhabe-Manager rufen die Tafö-Besucher an.
Oder sie rufen die Eltern oder Betreuer der Tafö-Besucher an.
Sie erklären genau: So wird die Rückkehr ablaufen.

Besonders gefährdete Menschen

Sie haben eine Vorerkrankung.
Das heißt: Sie haben schon eine Krankheit.
Und wenn Sie Corona bekommen, könnten Sie sehr krank werden.
Darum können Sie nicht in die Tafö kommen.
Dann brauchen Sie dafür eine Bescheinigung von Ihrem Arzt.

In der Bescheinigung muss genau stehen:

  • Was für eine Krankheit haben Sie?
  • Warum ist eine Ansteckung mit Corona für Sie besonders gefährlich?
  • Wie lange dürfen Sie deshalb nicht in die Tafö gehen?

Bitten Sie Ihren Arzt um eine Bescheinigung der Arbeits-Unfähigkeit.
Das ist eine Krankmeldung.
Die Bescheinigung sollte nur für eine bestimmte Zeit gelten.
Danach kann der Arzt prüfen: Brauchen Sie eine neue Bescheinigung?

In der Bescheinigung soll genau stehen:

  • Warum sind Sie besonders gefährdet?
  • Was können wir tun, damit Sie sich in der Tafö nicht anstecken?
    Vielleicht können Sie dann doch wieder in die Tafö kommen.
    Wenn wir passende Regeln zu Ihrem Schutz einhalten können.

Die richtige Bescheinigung ist sehr wichtig.
Was dort steht, kann für Sie vieles verändern.
Zum Beispiel:

  • Wenn nicht drin steht, warum Sie besonders gefährdet sind.
  • Oder wenn Bescheinigung unbefristet ist.
    Das heißt: sie gilt für immer und hat kein Enddatum.

Sie könnten dann vielleicht Ihren Platz in der Tafö verlieren.
Wenn Sie sehr lange nicht in die Tafö kommen,
bezahlt der LWV den Tafö-Platz vielleicht nicht mehr.

 

Sie haben Fragen?
Rufen Sie Ihren Teilhabe-Manager an.

Wohn-Einrichtungen

Alle Bewohner in der bhw werden weiter versorgt und betreut.
Es gibt neue Regeln für die Wohn-Einrichtungen.
Damit sich weniger Menschen anstecken.

Besuchs-Regeln

  • Bewohner können einmal am Tag von einer Person besucht werden.
  • Besucher sollen sich vorher anmelden.
  • Besucher müssen einen Fragebogen ausfüllen.
  • Besucher müssen die Hygiene-Regeln einhalten.
    Die Betreuer erklären die Regeln beim ersten Besuch.
  • Umarmen und berühren sollen Sie sich nicht.
    Alle müssen Abstand halten. Mindestens 1,5 Meter.
  • Alle müssen eine Maske über Nase und Mund tragen.
  • Die Besuche finden am besten draußen statt.
    Oder der Bewohner steht am Fenster und der Besucher davor.
  • Für Besuche im Zimmer gelten noch mehr Regeln.
    Die bhw möchte gern: Wenig Besucher im Haus.

Angehörige sollen telefonieren oder schreiben.

Regeln für Fehlzeiten

Manche Bewohner waren wegen Corona nicht in ihrem Wohnheim.
Sie waren zu Hause bei ihren Eltern.
Das war in Ordnung.
Die Bewohner waren für die Fehltage im Wohnheim entschuldigt.

Der LWV sagt: Seit 15.6.2020 werden Fehltage im Wohnheim wieder gezählt.
Der LWV ist der Landes-Wohlfahrts-Verband.
Der LWV bezahlt die Betreuung im Wohnheim.

Bewohnern sind nicht in der Wohn-Einrichtung?
Dann ist das Fehlzeit.
Wenn ein Bewohner mehr als 60 Fehltage hat, gibt es ein Problem.
Dann bezahlt der LWV die Kosten für die Betreuung vielleicht nicht mehr.
Das kann passieren.

Die Fehltage zählen nicht bei diesen Ausnahmen:

  • Wenn ein Bewohner die Regeln für Abstand halten nicht einhalten kann.
  • Wenn ein Bewohner die Regeln für Sauberkeit nicht einhalten kann.
    Zum Beispiel für das Händewaschen.
  • Wenn ein Bewohner sich vielleicht mit Corona angesteckt hat.
    Das heißt: Wenn er in den letzten 14 Tagen mit einer Person zusammen war,
    die Corona hat.
  • Wenn ein Bewohner durch Corona sehr krank werden könnte.
    Dafür braucht das Wohnheim ein Attest vom Arzt.

Eine von den Ausnahmen trifft auf Sie zu?
Dann rufen Sie bitte die Leitung vom Wohnheim an.
Die Leitung schreibt dann an den LWV.

Rückkehr ins Wohnheim

Ein Bewohner war bei seinen Eltern oder Angehörigen zuhause.
Jetzt will der Bewohner zurück ins Wohnheim kommen.
Wir bitten die Eltern oder Angehörigen:
Rufen Sie die Leitung vom Wohnheim vorher an.
Dann können wir die Rückkehr besprechen.

Der Bewohner braucht für die Rückkehr einen Corona-Test.
Ein Arzt muss den Bewohner untersuchen und sagen:
Der Bewohner hat jetzt kein Corona.
Das muss der Arzt für das Wohnheim aufschreiben.

 

Kita Sonnenschein

Die Kita ist seit dem 6. Juni wieder geöffnet.
Alle Kinder dürfen wieder kommen.

Die Kita hat überlegt:
Wie können wir die Kinder und die Mitarbeiter in der Kita vor dem Virus schützen.
Damit alle gesund bleiben.
Dafür gibt es besondere Regeln.

Die Kita macht Sommerferien:
Die Kita ist von 13. Juli bis 24. Juli geschlossen.

Das Corona-Virus

Ein Film in einfacher Sprache erklärt:

  • Was ist das Corona-Virus?
  • Warum gibt es viele Regeln?
  • Was sind die Regeln?

Sie wollen mehr über das Corona-Virus wissen?

Klicken Sie hier: Corona Leichte Sprache.